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Die Idee

Der Fragende: Wann kam eigentlich die Idee eine Multivison Show zu präsentieren?

Der Antworter: Nun ja, schuld sind eigentlich sowieso immer die Anderen. Aber insgeheim geisterte mir schon lange so ein Projekt zwischen den Synapsen hin und her, nachdem ich auch schon viele solcher Multivision- Vorträge besucht habe. Letztendlich saßen Uli Scheckenhofer und ich an einem Abend gemütlich bei einem Fläschen Südafrikaner vor seiner Großleinwand auf dem Loßburger Waldfestplatz. Er mit seiner Technik, dem Förderverein Loßburger Bäder e.V. sowie der Förderverein Fussball SV Wittendorf e.V. veranstalten schon seit 2010 das größte Public Viewing zur EM und WM bei uns in der Region und es fanden gerade die Fußball-Weltmeisterschaften 2018 in Russland statt. Gemütlich unterm Sternenhimmel in lauwarmer Sommernacht, schauten wir uns an einem spielfreien Abend mein Video der Namibiatour 2018 an welches ich zusammengestellt hatte. Wir waren beide so beeindruckt, und ich umso mehr, wie die Aufnahmen auf dieser Großleinwand wirkten anstatt das Ganze auf dem heimischen PC oder Fernsehen anzuschauen.

Nun, da platzte es aus Uli heraus: „So etwas sollte man nicht verheimlichen, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich machen und sie an den Reisen sowie am Erlebten im fernen Land teilhaben lassen“.

Monatelang spukte mir der Kommentar von Uli im Kopf herum und ich überlegte, wer will so etwas sehen. Jeder kennt es ja, man kommt vom Urlaub zurück, hat in zwei oder drei Wochen 5000 Bilder geschossen und lädt Verwandte und Freunde ein um den Gästen stolz die Fotos am Laptop, PC oder Fernsehen zu präsentieren. Schwiegervater fällt auf der Couche nach 10 Minuten in Tiefschlaf, die Mutter und Tochter werkeln in der Küche um für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen, Bekannte oder Freunde unterhalten sich über die letzten Bundesligaspiele, ich sorge zwischendurch für den Getränkenachschub, Oma hat sich im Strickzeug verheddert und bei Opa pfeift das Hörgerät, während z.B. der abgelichtete schiefe Turm von Pisa aus allen erdenklichen Positionen über den Bildschirm flimmert.

Also legte ich den Gedanken, andere teilhaben zu lassen (außer bei unseren Nachtreffen der Mitreisenden) vorerst mal zur Seite. Zudem stand auch im Januar 2019 die nächste Expedition nach Botswana auf dem Programm.

Nach dieser Reise war es dann soweit. Beim Nachtreffen im Loßburger Afrika Buschcamp unseres Organisators und Reisebegleiters Thomas Reichert hatte uns Uli aus seinem Equipment einen Beamer ausgeliehen, da beim vorhandenen Beamer das Leuchtmittel etwas in die Knie ging. Während meine zusammengestellte Präsentation lief, merkte ich schon in den ersten Minuten die abwechslungsreiche Blicke von Uli zwischen der Leinwand und mir. Da war mir gleich klar was er sagen wollte und seine Worte von damals auf dem Waldfestplatz schossen wie Pfeile aus den tiefsten Gehirnwindungen hervor. So begann ich dann das Bildmaterial und die Videosequenzen der drei Touren nach Namibia und Botswana zu sortieren und zu einer Multivision-Show die nun live kommentiert wird zusammenzustellen. Wie gesagt: „Schuld sind immer die Anderen!“


Der Fragende: Sind alle die in der Show gezeigten Bilder und Videos selbst gemacht?

Der Antwortende: Nein, wir waren immer in der Gruppe zwischen sechs und zwölf Personen unterwegs. Es waren bisher alles Selbstfahrertouren und Fahrzeugtechnisch dann drei oder sechs Allradfahrzeuge, welche jeweils mit zwei Personen besetzt war. Es könnte ja sein, das man ein Team aus dem Dreck ziehen muss. Daher ist auch Bildmaterial von anderen dabei, denn je nach Tiererlebnis und Standort hatte die eine oder andere Fahrzeugbesetzung die bessere Position zum Fotografieren. Aussteigen in den Nationalparks ist streng verboten.

 


Der Fragende: Weshalb, warum und seit wann reist ihr zum schwarzen Kontinent?

Der Antwortende: Ojeh, schuld war mal wieder ein Anderer. Es begann eigentlich 2006 mit der ersten Reise nach Südafrika mit dem Motto „Wildnis und Wein“. Thomas Reichert, der das Hotel Bären in Loßburg betrieben hatte lebte und arbeitete viele Jahre als Koch in Südafrika und ist bis heute noch ein glühender Fan dieses Kontinents. Es fanden dort regelmäßige Südafrika-Weinabende statt mit kulinarischen, afrikanischen Leckerbissen. Es gab wohl auch kein einziges Weingut in der Kapregion das er nicht kannte. Am Stammtisch erzählte Thomas immer von diesem Land am Kap und man merkte schon irgendwie den Anflug eines Afrika-Virus in der Runde.

Südafrika-Weinabend im ehemaligen Hotel Bären.

2006 war es dann soweit und der erste Stammtischausflug zum schwarzen Kontinent war gebucht. Hier folgten in den Jahren darauf dann weitere Reisen unter dem Motto „Wildnis & Wein“, die Thomas akribisch ausgearbeitet und organisiert hatte. Immer wieder stießen zur Loßburger Stammbesetzung neue Mitreisende aus ganz Deutschland und auch aus der Schweiz dazu. So ging es dann Jahr für Jahr. Danach folgten die Länder Namibia und Botswana.

Wie schon erwähnt: „Schuld am Afrika-Virus war mal wieder ein Anderer!“


Der Fragende: Sind noch weitere Projekte geplant?

Der Antwortende: Geistig liegt es schon parad. Nach dem Namibia-Botswana Projekt werde ich mal unsere Touren durch Südafrika  aufarbeiten und dann sehen wir weiter: " Ich brauch da erst wieder einen Schuldigen"

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